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Zentralklinik Bad Berka | 07.02.2019

Interdisziplinäres Schlaflabor ausgezeichnet

Bad Berka, 7. Februar 2019 --- Das Schlafmedizinische Zentrum der Klinik für Pneumologie der Zentralklinik Bad Berka hat erneut erfolgreich an einem Verfahren der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin teilgenommen. Das Zentrum wurde damit seit 1996 in regelmäßigen Abständen für die Qualitätssicherung zur Prozessqualität ausgezeichnet.

Im interdisziplinären Schlaflabor der Zentralklinik werden jährlich über 2000 Patienten behandelt. In akkreditierten Schlaflaboren gibt es spezielle Qualitätskriterien, die die schlafmedizinische Versorgung verbessern sollen. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Die Arbeit unserer Ärzte und Pflegekräfte wird so gewürdigt“, so die beiden Oberärzte Dr. Uta Bolze und Dr. Irmhild Mäder.

In Deutschland leiden bis zu 40% der Menschen an Schlafstörungen. Davon betroffen sind alle Altersgruppen, darunter auch Kinder. Sie leiden u. a. unter Insomnie (Schlaflosigkeit), Restless Legs-Syndrom (Syndrom der „unruhigen Beine“), Parasomnien (z. B. Schlafwandeln) und Narkolepsie („Schlafkrankheit“). Im Vordergrund stehen aber auch die schlafbezogenen Atmungsstörungen, wie zum Beispiel das Schlafapnoesyndorm . „Darunter leidet die Lebensqualität der Betroffenen. Schlafbezogene Atmungsstörungen bergen aber auch Gefahren, z. B. für das Herz, den Kreislauf und das Gehirn. Erholsamer Schlaf ist ein biologisches Grundbedürfnis und sorgt für körperliche, geistige und seelische Gesundheit. Die moderne Schlafmedizin kann Ursachen für schlechten Schlaf erkennen und behandeln“, erklärt. Dr. Mäder.

Am Zentrum für Schlafmedizin der Zentralklinik Bad Berka stehen 11 Betten für Polysomnographie (Untersuchung des Schlafes) zur Verfügung und weitere 4 Betten für die Betreuung von Patienten mit nichtinvasiver Beatmung zur Verfügung.


© Delf Zeh/Zentralklinik